App-Entwicklung
Eine Codebasis, zwei Plattformen
Eine App für Android und iOS entsteht bei uns aus einem einzigen Projekt – nicht aus zwei getrennten Entwicklungen, die danach auseinanderlaufen. Diese Seite beschreibt, wie das gebaut wird und was es danach braucht, damit eine App in den Stores bleibt.
Fundament
Ein Projekt, aus dem beide Plattformen entstehen
Der Code wird vor der Auslieferung in Maschinencode für die jeweilige Plattform übersetzt und läuft direkt auf dem Gerät. Die Oberfläche zeichnet die App selbst – sie wird nicht in einer Webansicht dargestellt und nicht bei jedem Start nachgeladen.
Nativ kompiliert
Die App läuft als eigenes Programm auf dem Gerät, in Maschinencode übersetzt – nicht als verpackte Webseite in einem Rahmen. Sie greift direkt auf die Funktionen des Geräts zu: Kamera, Standort, Benachrichtigungen, Systemtastatur.
Eine Codebasis, kein Doppelbau
Android und iOS entstehen aus demselben Projekt. Eine Änderung wird einmal geschrieben und nicht zweimal – und was beide Plattformen gemeinsam haben, kann deshalb nicht unbemerkt auseinanderlaufen.
Zusammengesetzt, nicht zusammengeklickt
Kein Baukasten, der die Oberfläche aus fertigen Bausteinen erzeugt und dessen Grenzen erst auffallen, wenn eine Funktion dazukommen soll. Was die App können muss, entscheidet über die Bauweise – nicht die Bauweise darüber, was möglich ist.
Nach dem Launch
Was von aussen auf eine fertige App zukommt
Eine App lebt nicht allein auf dem Gerät. Zwischen Ihnen und Ihren Nutzern stehen zwei Konzerne, die ihre Anforderungen regelmässig anheben – und deren Termine niemand von uns setzt.
- Jedes Jahr
- Google hebt die Mindestversion an, gegen die eine App gebaut sein muss. Wer sie nicht erreicht, verschwindet für neue Nutzer aus der Suche – auf den Geräten, auf denen die App schon liegt, läuft sie weiter, neue kommen nicht mehr dazu.
- Bei jeder neuen Systemversion
- Apple verlangt für neue Einreichungen ein aktuelles Entwicklungspaket. Eine App, die ein Jahr lang nicht angefasst wurde, lässt sich irgendwann nicht mehr in der Form einreichen, in der sie gebaut wurde.
- Nach Ablauf
- Die Zertifikate und Schlüssel, mit denen eine App signiert wird, tragen ein Ablaufdatum. Läuft eines ab, lässt sich keine Aktualisierung mehr ausliefern, bis es erneuert ist.
- Bei jeder Einreichung
- Jede Version wird vor der Freigabe geprüft, und jede Prüfung kann abgelehnt werden. Wie lange sie dauert, entscheidet die Plattform. Deshalb nennen unsere Unterlagen den Tag, an dem eingereicht wird – nicht den Tag, an dem eine Version erscheint.
Nichts davon ist ein Fehler in Ihrer App. Es ist der Preis dafür, auf Plattformen zu liegen, die nicht Ihnen gehören.
Zusammenarbeit
Konzept · Aufbau · Betrieb
Drei Stufen, in dieser Reihenfolge, jede einzeln beauftragbar. Was hier steht, ist der Inhalt – die Zahlen entstehen, sobald der Umfang aus Stufe eins feststeht.
Konzept
Wir gehen durch, was die App tun soll, wer sie benutzt und was davon in die erste Version gehört. Dazu kommt, was die App vom Gerät braucht – Kamera, Standort, Benachrichtigungen – und was das für die Plattformen bedeutet.
Ergebnis: ein schriftlicher Umfang, aus dem sich Aufwand und Preis ableiten lassen.
Nicht enthalten: fertige Bildschirme, Code.
Aufbau
Aus dem Konzept entsteht die App: Oberfläche, Funktionen, Anbindung an das, was schon da ist. Sie sehen Zwischenstände auf einem echten Gerät, nicht nur als Bild.
Ergebnis: eine installierbare App und die Codebasis, aus der sie entsteht.
Nicht enthalten: die Einreichung bei den Plattformen. Sie ist ein eigener Vorgang mit fremden Fristen und wird deshalb nicht in den Aufbau eingerechnet. Die Konten bei Google und Apple laufen auf Ihren Namen, nicht auf unsere. Die App gehört Ihnen, auch wenn Sie später jemand anderen damit betrauen.
Betrieb
Die Stufe, die es wegen des Abschnitts oben überhaupt gibt: Plattformvorgaben nachziehen, Zertifikate erneuern, beheben, was sich im echten Betrieb zeigt, Aktualisierungen vorbereiten und einreichen.
Ergebnis: eine App, die im nächsten Jahr noch installierbar ist.
Nicht enthalten: neue Funktionen. Sie sind ein eigener Umfang und gehen zurück durch Stufe eins.
Eine App im Kopf?
Beschreiben Sie, was sie tun soll. Der erste Schritt ist ein Konzeptgespräch – daraus wird ein Umfang, und erst daraus eine Offerte.
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